Kottmar
 

Sieben sind eins - Eine Gemeinde stellt sich vor

Herausgegeben vom Kulturausschuss der Gemeinde Kottmar möchte diese Broschüre Einwohner und Gäste mit den Besonderheiten der sieben Ortsteile vertraut machen. Seit dem 1. Januar 2013 bilden sie die Gemeinde Kottmar mit dem Kottmarberg als geografischen Mittelpunkt.
Auf 48 Seiten erfährt der interessierte Leser Einzelheiten zur Geschichte, der Tradition und den kulturellen Höhepunkten. Vielleicht werden Sie auf uns aufmerksam und planen einen Besuch an dem Berg, an dem sich die geografisch am höchsten gelegene Quelle der Spree befindet. Die Sagenfigur Gerbod nimmt Sie mit auf eine Rundreise durch Geschichte und Gegenwart einer Gemeinde inmitten der Oberlausitz.

Auch für Einheimische birgt die Broschüre so manches wissenswerte Detail und erinnert die sich in der Fremde aufhaltenden Oberlausitzer an ihre schöne Heimat mit den liebenswerten Umgebindehäusern.

Die Imagebroschüre zum Preis von 2,50 EUR ist in den Touristinformationen
- Haus des Gastes Obercunnersdorf und
Faktorenhof Eibau
sowie bei einzelnen Vermietern und einigen Gaststätten der Gemeinde erhältlich.

 

Mein Vorwort

Ich bin Gerbod, der sagenhafte Zwerg vom Kottmar. Da ich nicht nur klein , sondern auch noch unsichtbar bin , weiß keiner so recht, wie ich aussehe. So werde ich eben nach Fantasie gemalt und auch noch in Stein gehauen. So kann jeder glauben was er will.
Vor unendlich langer Zeit habe ich mich ja noch sehen lassen, aber diese wuseligen Elfen hier am Kottmar haben mich so genervt, dass ich vor Wut gleich drei Speere nach ihnen warf. Zum Glück war aber meine Treffgenauigkeit nicht so gut und sie blieben verschont. Doch wo sie sich in die Erde bohrten, also die Speere, entstanden drei Quellen, die sich zur Spree vereinigten und letztendlich die Nordsee speisen. Auch die Berliner haben es schließlich mir, Gerbod dem Zwerg, zu verdanken, dass sie ihr sandiges Siedlungsgebiet als Spreeathen bezeichnen dürfen und nicht verdursten, und auch der ganze Spreewald ist praktisch mein Zufallswerk. Na ja! Damals war dieser Berg auch eine recht unwirkliche Gegend, wie so behauptet wird. Selbst der Teufel wollte hier nicht verweilen. Das haben dann aber vor über 1000 Jahren andere getan. Siedler rodeten Land rund um den 583 m hohen Berg und machten es fruchtbar. Nach der heidnischen Göttin Mara sollen sie dann ihren Berg Kottmar genannt haben …
vielleicht war es auch ganz anders.
Was lag jetzt also näher, diese Siedlungen , diese in vielen Jahrhunde Was lag jetzt also näher, diese Siedlungen , diese in vielen Jahrhunderten nahezu eigenständig und doch mit viel Gemeinsamkeit gewachsenen Gemeinden, dem Gegenwartstrend folgend, zu einer Groß-Gemeinde namens Kottmar zu vereinen. In festlicher Stimmung geschah dies mit viel Zeremonie am 10. November 2012. Wo? Natürlich bei mir auf dem Kottmar, dort wo vor fast sechs Jahrzehnten Schanzen für große Sprünge gebaut wurden.
So, nun wird es aber langsam Zeit, meinen Kottmar-Berg zu umstreifen und die mehr oder weniger direkt angesiedelten sieben Ortsteile kennen
zu lernen. Dafür habe ich ein ortskundiges Mitglied der Groß-Gemeinde beschwatzen können, immer auf der rechten Heftseite Sehenswürdiges, Historisches und Sonstiges genau zu beschreiben. Die linken Seiten sind für mich reserviert, damit auch ich etwas sagen kann, so – wie ich es eben weiß.
Genug. Es gibt viel zu entdecken.

Gerbod, der Zwerg
Kottmar im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter

Veranstaltungskalender

März27Montag

25. Bierzug

C

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