Kottmar

Kottmar OT Ottenhain

Ottenhain ist ein Ortsteil der Gemeinde Kottmar in der südöstlichen Oberlausitz und erstreckt sich im Tal des Krummbachs, etwa fünf Kilometer südöstlich von Löbau. Südlich erhebt sich der Sonneberg.
 
Der Ort wurde im Jahr 1317 erstmals schriftlich erwähnt. In einer Urkunde vom 3. Dezember wies Markgraf Woldemar von Brandenburg acht Dörfer des Landes Görlitz, darunter auch „Ottenhayn“, in das Gericht der Stadt Löbau. Im 16. Jahrhundert gehörte Ottenhain der Familie Gersdorf, und wurde am Ende des Jahrhunderts an Heinrich von Miltitz verkauft. 1610 kaufte Ottenhain für 7400 Taler Christoph von Gersdorff. Im 17. Jahrhundert wechselt der in Ober- und Niederottenhain geteilte Ort mehrmals den Besitzer. 1809 kaufte das Gut Niederottenhain für 42.000 Taler Johann Gottlieb Erdmann von Nostitz. Etwa um 1820 wurde die erste Schule erbaut, 1842 folgt die zweite Schule. Ab 1844 wurde die Straße nach Niedercunnersdorf errichtet. 1853 wurden die beiden Gemeinden Ober- und Niederottenhain zusammengelegt. 1874 brannte die Wassermühle ab, 1879 wurde als Erweiterung eine Windmühle erbaut. Im Jahr 1890 hatte Ottenhain 533 Einwohner. 1897 brannte die Obermühle ab. 1899 wurde die Kapelle erbaut. Ab 1911 wurde der Ort elektrifiziert und mit Strom aus Zittau versorgt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Ottenhain 122 Umsiedler. Die Zahl der Einwohner betrug 1946 654. 1957 wurde die erste LPG eingerichtet, zu Beginn der 1960er Jahre gab es in Ottenhain drei Genossenschaften. 1973 hatte Ottenhain 598 Einwohner, 1984 516.
 

C

Klar (nachts)
Wind: 6.44 km/h ONO
Mehr Yahoo! Wetter »
Zur 10 Tage Vorschau »
© Gemeinde Kottmar 2017, Hauptstraße 62, 02739 Kottmar OT Eibau,
Telefon +49 (0) 35 86 - 78 04 0, E-Mail: info@gemeinde-kottmar.de