Kottmar

Heimat- und Humboldtmuseum im Faktorenhof Eibau

Öffnungszeiten Touristinformation und Museum im Faktorenhof Eibau

Dienstag - Freitag: 10 - 12 / 13 - 16.30 Uhr
Samstag /Sonntag / Feiertag 13 - 17 Uhr

Pfingstmontag, d. 21. Mai 2018 von 13 - 17 Uhr geöffnet!

Am Bierzugsonntag (24. Juni 2018) bleiben Museum und Touristinformation geschlossen!

Anmeldungen für Besucher außerhalb der Öffnungszeiten sind unter folgenden Kontaktdaten möglich:
Telefon: 03586 - 702051
Fax: 03586 - 702057
Mail: info@faktorenhof-eibau.de

Historische Fotografien aus der Oberlausitz von 1880 bis 1935

Vom 15. Juni bis 16. September 2018 präsentiert das Heimatmuseum Faktorenhof Eibau historische Fotos, welche das Leben der Menschen in vergangenen Jahrzehnten zeigen. Stichworte, mit denen man den Inhalt der Ausstellung umreißen kann, lauten: Menschen, Umgebinde, Alltag.

Die Fotos aus der Sammlung von Dr. Thomas Scheibner können Geschichten erzählen von den Menschen vergangener Generationen, wie sie den oft rauen Alltag in ihren Umgebindehäusern erlebten.

Die großformatigen Fotografien sind überwiegend deutlich über 100 Jahre alt. Sie stammen aus einer Zeit, in der die Fotografie zumindest in unserer Region noch etwas besonders war. Man sieht den fotografierten Menschen die „Achtung“ vor dem Fotoapparat an, wenn sie im „Sonntagstaat“ vor ihren Umgebindehäusern posieren. Die fotografischen Zeugnisse künden auch vom Stolz und Selbstbewusstsein der Häusler. Eine sehenswerte Schau, zu deren Besuch Fotofreunde und geschichtsinteressierte Heimatfreunde gleichermaßen eingeladen sind.

Die Eröffnung findet am 15. Juni 2018 um 17 Uhr statt.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 - 12/13 – 16.30 Uhr,
an den Wochenenden 13 – 17 Uhr.

Zur Beachtung: Am Bierzugsonntag bleiben Museum und Touristinformation im Faktorenhof geschlossen.

Unsere Veranstaltungen: (Beginn: jeweils 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr)

13.09.2018: Mundartabend mti Hannes Thomas - Redewendungen, Sprichwörter, Lebensweisheiten
23.09.2018: Herbstmarkt
06.10.2018: Kabarett "Die Kaktusblüte"
18.10.2018: Wie alt ist Eibau wirklich? - Vortrag von Jochen Kaminsky
08.11.2018: Mythos Karasekschenke - Vortrag von Dietmar Eichhorn
23.11.2018: Im Banne des Matterhorn - Dia-Vortrag von Jochen Anders
02.12.2018: Eibauer Weihnachstmarkt vom Faktorenhof bis Nahkauf-Markt


Luftaufnahme: Rösch
 
Der als Faktorenhof bekannt gewordene historische Dreiseithof mit seinem im ländlichen Barock 1717 fertiggestellten Haupthaus beherbergt seit 1998 die Touristinformation der Gemeinde Eibau.
Die barocken Prunkgemächer im Obergeschoss des Faktorenhauses bieten Interessenten aus nah und fern eine einmalige Atmosphäre für die Hochzeit.
Im Sommer 2012 öffneten die Max-Langer-Stuben als ständige Dauerausstellung mit Leihgaben aus dem Max-Langer Atelier in Niederoderwitz.
Seit dem 31. Oktober 2012 ist das einstige Beckenbergmuseum im Dachgeschoss des historischen Herrenhauses zu besichtigen.

Besuchen Sie uns unter: www.faktorenhof-eibau.de

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 10 - 12 / 13 - 16.30 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 13 - 17 Uhr

Geschichte der Kirchenmusik im 18. und 19. Jh. in der südlichen Oberlausitz - Ausstellung bis 20. November 2016

Posaunenfest
140 Jahre Posaunenchor Eibau
am 18.09.16
Festliche Serenade am 8. Juli 2016 auf dem Faktorenhof Eibau.
Die Eibauer Instrumente von 1765
 
Die DVD zum Ausstellungsprojekt und den Begleitveranstaltungen.

Eine entsprechende Abhandlung gibt es in den aktuellen "Chronikblättern" Heft 32, herausgegeben vom Museum Eibau im Juli 2016.

Beides erhältlich im Museum Eibau -
Mail: museum@faktorenhof-eibau.de
 

Das Ausstellungsprojekt im Internet

Um die Thematik "Geschichte der Kirchenmusik in der Oberlausitz im 18. und 19. Jh." allen Interessenten auch überregional bekannt machen zu können, wurde das vorliegende Angebot zum Download entwickelt und bereitgestellt.
 
Das TV-Magazin „Evangelisch in Sachsen“ wird über verschiedene sächsische Lokalfernsehsender ausgestrahlt. Der christliche TV-Sender Bibel TV strahlt „Evangelisch in Sachsen“ donnerstags 17.15 Uhr und mittwochs 9.45 Uhr aus.
Alle Folgen des TV-Magazins im Internet: auf 
www.youtube.com unter „Evangelisch in Sachsen“.

In der von Sachsen-Fernsehen produzierten Mai-Ausgabe 2016 läuft ein TV-Beitrag über die Ausstellung in Eibau.

Die Ausstellung im Internet

Die Ausstellung reiht sich ein in die Veranstaltungen zum 500 jährigen Jubiläum der Reformation in Deutschland im Jahre 2017. Die Reformation und deren Auswirkungen schufen die Voraussetzungen für die wirtschaftliche und geistig-kulturelle sowie geistliche Entwicklung in der Oberlausitz.

Nach dem 30jährigen Krieg waren auch durch den Zuzug von Exulanten aus Böhmen größere und vor allem protestantische Kirchengebäude notwendig geworden.
Mit dem Bau der Eibauer Kirche in den Jahren 1703 bis 1707 begann im Ort eine umfang-reiche Bautätigkeit unter dem Einfluss des ländlichen Barock. Handelsleute, sogenannte Faktoren bzw. Verleger, welche die gewebte Leinwand bis nach Übersee exportierten und den Weberfamilien Lohn und Brot gaben, ließen sich stattliche Herrenhäuser und ein entsprechendes Gotteshaus errichten.
Mit festlicher Kirchenmusik wurden die Gottesdienste ausgestaltet. In vielen Gemeinden der Oberlausitz gab es neben dem Sängerchor auch schon Kirchenorchester mit Streich-, Holz- und Blechblasinstrumenten.
Bestandteil der Kirchenorchester waren die sog. Kirchenposaunen in der besonderen Besetzung Sopran-, Alt-, Tenor- und Baßposaune die den Chorgesang unterstützen, den Gemeindegesang begleiteten und außerhalb der Kirche musizierten. (z.B. Beerdigungen oder Grußblasen zu Festzeiten) Sie gelten damit als die Vorfahren der heutigen Posaunenchöre, die um 1860 gegründet wurden allerdings in chorischer Besetzung im Rahmen der Jungmännervereine. Der Eibauer Posaunenchor im heutigen Sinne wurde 1858 gegründet.

Für Eibau sind Musikinstrumente zum Gebrauch in der Kirchgemeinde bereits 1765 nachweisbar. Zu Ostern 1765 wurde in der Kirchenmusik in Eibau das Notensingen eingeführt. Das Vorhandensein einer Schenkungsurkunde über den Zugang von Musikinstrumenten in der Kirchengemeinde Eibau aus dem Jahre 1765, ein Satz Naturtrompeten sowie zweier Kesselpauken sind zentrale Exponate der Ausstellung.
Die Tradition der oben genannten Kirchenposaunen ist nur in der Oberlausitz bekannt.
Die Musikwissenschaft hat dieses Phänomen des Laienmusizierens auf dem Lande bisher kaum beachtet. Mit der Ausstellung in Eibau soll das geändert werden.

Auf diese Zusammenhänge möchte die Ausstellung hinweisen und gleichzeitig neugierig machen auf die Regionalgeschichte und ihre örtlichen Besonderheiten.

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