Kottmar

Heimat- und Humboldtmuseum im Faktorenhof Eibau


Unsere Veranstaltungen: (Beginn: jeweils 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr)

23.09.2018: Herbstmarkt
06.10.2018: Kabarett "Die Kaktusblüte"
18.10.2018: Wie alt ist Eibau wirklich? - Vortrag von Jochen Kaminsky
25.10.2018: Lesung mit Levin: "Das Kribbeln im Schlauch"
08.11.2018: Mythos Karasekschenke - Vortrag von Dietmar Eichhorn
23.11.2018: Im Banne des Matterhorn - Dia-Vortrag von Jochen Anders
02.12.2018: Eibauer Weihnachstmarkt vom Faktorenhof bis Nahkauf-Markt
07.12.2018: Multimedia-Vortrag von und mit Günther Schäfer über Wandererlebnisse


Warum denn in die Ferne schweifen? - Ausflugsziele rund um den Kottmar um 1910

Erleben Sie Geschichte und Geschichten von 32 (einst) beliebten Bergbauden und Gaststätten der Oberlausitz:

Mit dem Aufblühen des Vereinslebens ab Mitte des 19. Jahrhunderts begann auch die Entwicklung des Ausflugsverkehrs. Einen sicher nicht geringen Anteil daran hatte die Humboldtbewegung, welche um 1860 besonders in der südlichen Oberlausitz zur Entstehung zahlreicher Heimat-, Gebirgs- und Wandervereinen führte. 1880 schlossen sich diese Vereine zum LUSATIA-Verband zusammen. Dieser verstand sich als Dachverband der Mitgliedsvereine, koordinierte deren Arbeit und organisierte gemeinsame Veranstaltungen.
Zeugen dieser Tätigkeit sind die Aussichtstürme und Bergbauden unserer Oberlausitz.
Die von Gerd Menzel, Neugersdorf, gestaltete Ausstellung zeigt anhand von ca. 200 historischen Abbildungen Ausflugsziele aus einer Zeit, in der man noch ohne Automobil und der heute so selbstverständlichen Ausrüstung auf (Wander)Tour gegangen ist.
Viele der einstigen Gaststätte sind heute nicht mehr vorhanden. Aber in der Erinnerung der Oberlausitzer spielen die einzelnen Ausflugsziele noch immer eine nicht unbedeutende Rolle bzw. sind mit Erinnerungen verbunden.
Die Ausstellung war bereits 2010 auf dem Eibauer Beckenberg zu sehen und hatte eine große Besucherresonanz ausgelöst. Bereits damals gab es Anfragen nach einer Verlängerung oder Wiederholung bzw. einer Präsentation an einem anderen Ausstellungsort.
Nun öffnet der Neugersdorfer Heimatforscher noch einmal sein Archiv und zeigt jenen bunten Bilderbogen, welcher den Zeitcolorit der vorletzten Jahrhundertwende erlebbar werden lässt, im Museum Faktorenhof Eibau. Ein besonderes Schmankel ist die Geschichte rund um die älteste noch vorhandene Ansichtskarte der Kottmarbaude, die auch in der Ausstellung zu sehen ist.
Es soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass die Ausstellung nur möglich wurde, weil auch viele andere Heimatfreunde zu diesem Thema Material gesammelt und bereits 2010 für das Projekt zur Verfügung gestellt haben.

Öffnungszeiten Touristinformation und Museum im Faktorenhof Eibau

Dienstag - Freitag: 10 - 12 / 13 - 16.30 Uhr
Samstag /Sonntag / Feiertag 13 - 17 Uhr

Anmeldungen für Besucher außerhalb der Öffnungszeiten sind unter folgenden Kontaktdaten möglich:
Telefon: 03586 - 702051
Fax: 03586 - 702057
Mail: info@faktorenhof-eibau.de
 

Eibauer Weihnachtsmarkt

ab 11 Uhr am Faktorenhof
13 - 21 Uhr Markttreiben vom Faktorenhof bis ins Eibauer Oberdorf,
(Händlermarkt bis 18 Uhr)

14.00 Uhr Stollenanschnitt am Nahkaufmarkt mit der Bäckerei Füssel
16.00 Uhr Bläsergruppe mit weihnachtlichen Weisen am Faktorenhof

Der Weihnachtsmann ist ab 14.30 Uhr in Eibau unterwegs!

Öffnungszeiten Weihnachten 2018

Wir haben für Sie geöffnet:

Heilig Abend (24. Dez.) -) geschlossen

25. / 26. Dezember: 13 - 16 Uhr geöffnet!
27. - 28. Dezember: 10 - 12 / 13 - 16 Uhr geöffnet!
29. / 30. Dezember: 13 - 16 Uhr geöffnet!

Silvester und Neujahr geschlossen!

Wichteln auf dem Faktorenhof 2018

Am 24. Dezember 2018 ist es wieder soweit. Der Weihnachtsmann kommt pünktlich 10.30 Uhr in Begleitung von Frau Holle, und dem Zwerg Wichtel auf den Faktorenhof nach Eibau und bringt den Kindern Geschenke.

Abgabe der Geschenke bis 23.12.18 zu den Öffnungszeiten in der Touristinfo im Faktorenhof.
(Di - Fr. 10-12/13-16.30 Uhr, an den Wochenenden 13 - 17 Uhr)
 

Luftaufnahme: Rösch
 
Der als Faktorenhof bekannt gewordene historische Dreiseithof mit seinem im ländlichen Barock 1717 fertiggestellten Haupthaus beherbergt seit 1998 die Touristinformation der Gemeinde Eibau.
Die barocken Prunkgemächer im Obergeschoss des Faktorenhauses bieten Interessenten aus nah und fern eine einmalige Atmosphäre für die Hochzeit.
Im Sommer 2012 öffneten die Max-Langer-Stuben als ständige Dauerausstellung mit Leihgaben aus dem Max-Langer Atelier in Niederoderwitz.
Seit dem 31. Oktober 2012 ist das einstige Beckenbergmuseum im Dachgeschoss des historischen Herrenhauses zu besichtigen.

Besuchen Sie uns unter: www.faktorenhof-eibau.de

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 10 - 12 / 13 - 16.30 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 13 - 17 Uhr

Geschichte der Kirchenmusik im 18. und 19. Jh. in der südlichen Oberlausitz - Ausstellung bis 20. November 2016

Posaunenfest
140 Jahre Posaunenchor Eibau
am 18.09.16
Festliche Serenade am 8. Juli 2016 auf dem Faktorenhof Eibau.
Die Eibauer Instrumente von 1765
 
Die DVD zum Ausstellungsprojekt und den Begleitveranstaltungen.

Eine entsprechende Abhandlung gibt es in den aktuellen "Chronikblättern" Heft 32, herausgegeben vom Museum Eibau im Juli 2016.

Beides erhältlich im Museum Eibau -
Mail: museum@faktorenhof-eibau.de
 

Das Ausstellungsprojekt im Internet

Um die Thematik "Geschichte der Kirchenmusik in der Oberlausitz im 18. und 19. Jh." allen Interessenten auch überregional bekannt machen zu können, wurde das vorliegende Angebot zum Download entwickelt und bereitgestellt.
 
Das TV-Magazin „Evangelisch in Sachsen“ wird über verschiedene sächsische Lokalfernsehsender ausgestrahlt. Der christliche TV-Sender Bibel TV strahlt „Evangelisch in Sachsen“ donnerstags 17.15 Uhr und mittwochs 9.45 Uhr aus.
Alle Folgen des TV-Magazins im Internet: auf 
www.youtube.com unter „Evangelisch in Sachsen“.

In der von Sachsen-Fernsehen produzierten Mai-Ausgabe 2016 läuft ein TV-Beitrag über die Ausstellung in Eibau.

Die Ausstellung im Internet

Die Ausstellung reiht sich ein in die Veranstaltungen zum 500 jährigen Jubiläum der Reformation in Deutschland im Jahre 2017. Die Reformation und deren Auswirkungen schufen die Voraussetzungen für die wirtschaftliche und geistig-kulturelle sowie geistliche Entwicklung in der Oberlausitz.

Nach dem 30jährigen Krieg waren auch durch den Zuzug von Exulanten aus Böhmen größere und vor allem protestantische Kirchengebäude notwendig geworden.
Mit dem Bau der Eibauer Kirche in den Jahren 1703 bis 1707 begann im Ort eine umfang-reiche Bautätigkeit unter dem Einfluss des ländlichen Barock. Handelsleute, sogenannte Faktoren bzw. Verleger, welche die gewebte Leinwand bis nach Übersee exportierten und den Weberfamilien Lohn und Brot gaben, ließen sich stattliche Herrenhäuser und ein entsprechendes Gotteshaus errichten.
Mit festlicher Kirchenmusik wurden die Gottesdienste ausgestaltet. In vielen Gemeinden der Oberlausitz gab es neben dem Sängerchor auch schon Kirchenorchester mit Streich-, Holz- und Blechblasinstrumenten.
Bestandteil der Kirchenorchester waren die sog. Kirchenposaunen in der besonderen Besetzung Sopran-, Alt-, Tenor- und Baßposaune die den Chorgesang unterstützen, den Gemeindegesang begleiteten und außerhalb der Kirche musizierten. (z.B. Beerdigungen oder Grußblasen zu Festzeiten) Sie gelten damit als die Vorfahren der heutigen Posaunenchöre, die um 1860 gegründet wurden allerdings in chorischer Besetzung im Rahmen der Jungmännervereine. Der Eibauer Posaunenchor im heutigen Sinne wurde 1858 gegründet.

Für Eibau sind Musikinstrumente zum Gebrauch in der Kirchgemeinde bereits 1765 nachweisbar. Zu Ostern 1765 wurde in der Kirchenmusik in Eibau das Notensingen eingeführt. Das Vorhandensein einer Schenkungsurkunde über den Zugang von Musikinstrumenten in der Kirchengemeinde Eibau aus dem Jahre 1765, ein Satz Naturtrompeten sowie zweier Kesselpauken sind zentrale Exponate der Ausstellung.
Die Tradition der oben genannten Kirchenposaunen ist nur in der Oberlausitz bekannt.
Die Musikwissenschaft hat dieses Phänomen des Laienmusizierens auf dem Lande bisher kaum beachtet. Mit der Ausstellung in Eibau soll das geändert werden.

Auf diese Zusammenhänge möchte die Ausstellung hinweisen und gleichzeitig neugierig machen auf die Regionalgeschichte und ihre örtlichen Besonderheiten.

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