Kottmar

Heimat- und Humboldtmuseum im Faktorenhof Eibau

Südkorea - Land der Olympischen Winterspiele

Dia-Vortrag am 2. Februar 2018 um 19 Uhr im Museum Faktorenhof Eibau

Am 9. Februar 2018 werden die Olympischen Winterspiele in Pyongchang, Südkorea, eröffnet. Am Vorabend dieses Großereignisses lohnt es sich einen Blick über den Zaun auf das Austragungsland zu werfen, das mit Deutschland eine lange und besondere gemeinsame Geschichte vorweisen kann. Die Präsentation soll erste Einblicke in eine weitgehend unbekannte, weit entwickelte Kultur vermitteln, die sich deutlich von denen der umgebenden Länder, Japan und China, abhebt.

Referent: Dr. habil Albrecht Huwe, als Privatdozent einige Jahrzente zuständig für den Studiengang Übersetzen Koreanisch an der Univ. Bonn, Ehrenbürger der Stadt Gyeongju, Südkorea.

Unsere Veranstaltungen: (Beginn: jeweils 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr)

11.01.2018: "Spree - Elbe - Spree, Genußwandern zwischen Granit und Sandstein"; Multimedia-Vortrag von Günter Schäfer
13.01.2018: Gastspiel des Mundarttheaters Sohland
27.01.2018: Kabarett mit dem "Spötter-Trio": Wild West Germany
02.02.2018: Südkorea - Land der Olympischen Winterspiele 2018; Vortrag von Albrecht Huwe
09.02.2018: Vortrag von Dr. Hennig über Alpenhütten mit Bezug zur Oberlausitz (Wiederholung)
17.02.2018: Norwegen - Multimedia-Vortrag mit Thomas Mücke
24.02.2018: Neues vom Hausmeister "Querglich" - mit Jochen Kaminsky
03.03.2018: Knigge 2000 - Kabarett mit Jürgen Haase
17.03.2018: Norwegen - Multivisionsshow mit Thomas Mücke
22.03.2018: Transsibirische Eisenbahn - Vortrag von Dietmar Eichhorn


Luftaufnahme: Rösch
 
Der als Faktorenhof bekannt gewordene historische Dreiseithof mit seinem im ländlichen Barock 1717 fertiggestellten Haupthaus beherbergt seit 1998 die Touristinformation der Gemeinde Eibau.
Die barocken Prunkgemächer im Obergeschoss des Faktorenhauses bieten Interessenten aus nah und fern eine einmalige Atmosphäre für die Hochzeit.
Im Sommer 2012 öffneten die Max-Langer-Stuben als ständige Dauerausstellung mit Leihgaben aus dem Max-Langer Atelier in Niederoderwitz.
Seit dem 31. Oktober 2012 ist das einstige Beckenbergmuseum im Dachgeschoss des historischen Herrenhauses zu besichtigen.

Besuchen Sie uns unter: www.faktorenhof-eibau.de

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 10 - 12 / 13 - 16.30 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 13 - 17 Uhr

Geschichte der Kirchenmusik im 18. und 19. Jh. in der südlichen Oberlausitz - Ausstellung bis 20. November 2016

Posaunenfest
140 Jahre Posaunenchor Eibau
am 18.09.16
Festliche Serenade am 8. Juli 2016 auf dem Faktorenhof Eibau.
Die Eibauer Instrumente von 1765
 
Die DVD zum Ausstellungsprojekt und den Begleitveranstaltungen.

Eine entsprechende Abhandlung gibt es in den aktuellen "Chronikblättern" Heft 32, herausgegeben vom Museum Eibau im Juli 2016.

Beides erhältlich im Museum Eibau -
Mail: museum@faktorenhof-eibau.de
 

Das Ausstellungsprojekt im Internet

Um die Thematik "Geschichte der Kirchenmusik in der Oberlausitz im 18. und 19. Jh." allen Interessenten auch überregional bekannt machen zu können, wurde das vorliegende Angebot zum Download entwickelt und bereitgestellt.
 
Das TV-Magazin „Evangelisch in Sachsen“ wird über verschiedene sächsische Lokalfernsehsender ausgestrahlt. Der christliche TV-Sender Bibel TV strahlt „Evangelisch in Sachsen“ donnerstags 17.15 Uhr und mittwochs 9.45 Uhr aus.
Alle Folgen des TV-Magazins im Internet: auf 
www.youtube.com unter „Evangelisch in Sachsen“.

In der von Sachsen-Fernsehen produzierten Mai-Ausgabe 2016 läuft ein TV-Beitrag über die Ausstellung in Eibau.

Die Ausstellung im Internet

Die Ausstellung reiht sich ein in die Veranstaltungen zum 500 jährigen Jubiläum der Reformation in Deutschland im Jahre 2017. Die Reformation und deren Auswirkungen schufen die Voraussetzungen für die wirtschaftliche und geistig-kulturelle sowie geistliche Entwicklung in der Oberlausitz.

Nach dem 30jährigen Krieg waren auch durch den Zuzug von Exulanten aus Böhmen größere und vor allem protestantische Kirchengebäude notwendig geworden.
Mit dem Bau der Eibauer Kirche in den Jahren 1703 bis 1707 begann im Ort eine umfang-reiche Bautätigkeit unter dem Einfluss des ländlichen Barock. Handelsleute, sogenannte Faktoren bzw. Verleger, welche die gewebte Leinwand bis nach Übersee exportierten und den Weberfamilien Lohn und Brot gaben, ließen sich stattliche Herrenhäuser und ein entsprechendes Gotteshaus errichten.
Mit festlicher Kirchenmusik wurden die Gottesdienste ausgestaltet. In vielen Gemeinden der Oberlausitz gab es neben dem Sängerchor auch schon Kirchenorchester mit Streich-, Holz- und Blechblasinstrumenten.
Bestandteil der Kirchenorchester waren die sog. Kirchenposaunen in der besonderen Besetzung Sopran-, Alt-, Tenor- und Baßposaune die den Chorgesang unterstützen, den Gemeindegesang begleiteten und außerhalb der Kirche musizierten. (z.B. Beerdigungen oder Grußblasen zu Festzeiten) Sie gelten damit als die Vorfahren der heutigen Posaunenchöre, die um 1860 gegründet wurden allerdings in chorischer Besetzung im Rahmen der Jungmännervereine. Der Eibauer Posaunenchor im heutigen Sinne wurde 1858 gegründet.

Für Eibau sind Musikinstrumente zum Gebrauch in der Kirchgemeinde bereits 1765 nachweisbar. Zu Ostern 1765 wurde in der Kirchenmusik in Eibau das Notensingen eingeführt. Das Vorhandensein einer Schenkungsurkunde über den Zugang von Musikinstrumenten in der Kirchengemeinde Eibau aus dem Jahre 1765, ein Satz Naturtrompeten sowie zweier Kesselpauken sind zentrale Exponate der Ausstellung.
Die Tradition der oben genannten Kirchenposaunen ist nur in der Oberlausitz bekannt.
Die Musikwissenschaft hat dieses Phänomen des Laienmusizierens auf dem Lande bisher kaum beachtet. Mit der Ausstellung in Eibau soll das geändert werden.

Auf diese Zusammenhänge möchte die Ausstellung hinweisen und gleichzeitig neugierig machen auf die Regionalgeschichte und ihre örtlichen Besonderheiten.

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